Katzenfreud und Katerleid liegen auf YouTube nur einen Klick voneinander entfernt. Erst gestern hatte die Süddeutsche Zeitung ihre Leser zum Lachen gebracht. Mit Katze Maru, deren sieben Lebensziele es sind, ihren Körper in allerlei papierne Behältnisse zu befördern. Mein Lieblingsstar ist aber noch immer Nora. Die Klavier spielende Mieze. Inzwischen mit eigener Website, Merchandising, Nora-Shop und mehr. Na gut.
Leider haben nicht alle kätzischen Darsteller solche Freude am Tun wie Maru und Nora. Was sich auf YouTube inzwischen tummelt, ist weder lustig, noch entspricht es dem Wesen der Tiere. Sondern zeugt von der Ignoranz und Geschmacklosigkeit der Menschen: Da werden Katzen in den Pool geworfen und beim Versuch, herauszuklettern zurückgestoßen, in pinkfarbene Hasenkostüme gesteckt, oder auf Kissen an den mit Bier und Essen gedeckten Tisch gebettet. Manch eine kann vor Fett kaum mehr laufen. Und wer beim Anblick dieses einfach nur panikerfüllten Tierheimkaters lachen muss, dem ist nicht mehr zu helfen.
Nein. Das ist nicht lustig. Und auch nichts, worauf die Frauchen und Herrchen stolz sein können. Im Gegenteil.
Wunderbar dagegen sind die originalen Simon’s Cat Videos Cat man do, TV dinner und Let me in – bei denen jeder Katzenbesitzer nickt, lacht und ruft: Ja, genau!



Wunderschön die klavierspielende Katze !!! Das Video werde ich mir noch oft ansehen. Simon’s Cat kannte ich schon, auch klasse.
Und wie ekelhaft im Gegensatz dazu das Katze-in-den-Pool-werfen Video. Da habe ich mir die anderen erst gar nicht angesehen.
Liebe Christine,
Ich liebe Nora auch. Meine Tiger spielt leider nicht Klavier, auch wenn er manchmal über die Tasten drübertappt. Quer. Und natürlich nachts. Aber harmonisch ist das nicht
Ja, und die Poolwerferei und andere YouTube-Videos sind schlimm. Menschen, die Tieren zwecks Filmen so was antun, sollte man auch mal in den Pool schmeißen. In den eiskalten. Tiefen.
willkommen auf meinem Blog