Schlagwörter

, , , , , , , ,

Es gibt sie immer wieder. Diese Leute, die meinen, einen im Web veröffentlichten Text einfach kopieren und als ihren eigenen verkaufen zu können. Nun, das ist nicht nur illegal – wir haben ja ein Urheberrechtgesetz, veräußerbare Nutzungsrechte, ein Wettbewerbsrecht und dergleichen mehr – sondern auch einfach dreist. Schließlich leben Texter und Autoren von ihrer Arbeit.

Besonders geschmacklos und obendrein dumm ist es aber, wenn – wie unlängst passiert – eine Dame meint, sie dürfe meinen kompletten Webauftritt 1:1 kopieren. Texte, Navigationsstruktur, Layout: Texte für Menschen ist erstmals in allen Teilen einer Textdiebin in die Hände gefallen. Und: Die Diebin ist Texterin. Naja, sie nennt sich so. An ihrer fachlichen Qualität hege ich allerdings Zweifel. Nur ein einziger Satz nämlich war aus ihrer eigenen Feder geflossen: „Gute Texte müsen gut formuliert und einzigartig sein.“ Das ist ja nicht nur inhaltlich ein Knüller. Sondern auch orthografisch („müsen“) und stilistisch (zweimal „gut“). Ich frage mich, wo die Dame denn die Texte für Ihre Kunden hergenommen hätte, so Sie denn nun Aufträge akquiriert hätte über ihre meine Website …

Die Dame  ist heute eine Erfahrung reicher. Und ich um einen Urlaub: Von dem Geld, das sie via Anwalt an mich zahlen musste, hätte sie zwei Wochen cocktailschlürfend am Sandstrand unter Palmen abhängen können. Das habe ich dann gern für sie übernommen 😉

Advertisements