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Wer schriftstellerische Ambitionen hat, über die nötige Eitelkeit verfügt, nicht gern und vor allem nicht mit ihnen rechnet, kann schon einmal auf sie hereinfallen: auf die Zuschuss-Verlage. Noch immer füllen dubiose Geschäftspraktiken deren Konten mit fetten Euronen. Auch Kevin-Lukas‘ „Aufschnitt ebend ohne Butter“ konnte da nichts schmälern.

Vom Dichterruhm zum Selbstkostenpreis und davon, wie Zuschuss-Verlage literarische Amateure ködern, berichtet André Weikard heute in der Süddeutschen Zeitung: Im Land der Dichter und Täuscher.

Für eine gerechte Behandlung von Autoren durch Verlage setzt sich übrigens das „Aktionsbündnis für faire Verlage“ ein. Dieser „Ak Fairlag“ ist eine Initiative deutscher, österreichischer und schweizerischer Autorenverbände, die sich gegen das „Zuschuss“-Prinzip und das einseitig Abwälzen des unternehmerischen Risikos auf die Autoren richtet.

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